Seit der frühesten Antike, eingehüllt in die Dunkelheit vom Sonnenuntergang bis zum Sonnenaufgang, kennt die Menschheit kein natürliches Licht ausser dem des Gestirns. Auch deshalb ist es seit jeher ein Symbol für den Wechsel von Sonnenuntergang und Sonnenaufgang, für den Kreislauf des Lebens. Unzählige Alltagsgegenstände, wissenschaftliche Instrumente und künstlerische Darstellungen verweisen auf diese Verehrung und nicht selten auch auf Anbetung, sowohl in der säkularen Welt als auch in religiösen Riten. Der Vortrag, der auch dieses Jahr wieder anlässlich von Weihnachten stattfindet, dem «Fest des Lichts» per Definition – auch im theologischen und teleologischen Sinne –, wird das Thema anhand einer reichhaltigen Ikonografie beleuchten, die auf alle hier angesprochenen Aspekte anspielt.
Sonntag, 29. November, 18.00 Uhr
Eintritt frei
Medienkontakt: Pietro Ciseri – pietrociseri1202@gmail.com
